Ein Senji 宣旨 war ein offizieller Vermerk über einen Befehl, der von einem Vorgesetzten innerhalb der kaiserlichen Verwaltung erhalten wurde. Er endet mit den Worten des Empfängers: „Ich empfange [den Befehl]“ (uketamawaru), und die Angabe des Adressaten fehlt. Ursprünglich sollte auf dieser Grundlage ein formelles Dokument erstellt werden, doch im Mittelalter wurde dies oft übersprungen und der Senji selbst direkt an den Begünstigten übergeben, wodurch er als faktisches Anweisungsdokument funktionierte.
Dieses spezielle Dokument wird „Benkan Senji“ genannt. Es wurde in der Kanzlei des Großen Staatsrats (Dajōkan), der Benkankyoku, erstellt. Es übermittelt einen Befehl (Sen) eines zuständigen Hochadligen (Kugyō), der den Willen des Kaisers vertritt, durch den linken mittleren Kanzleichef (Sachūben), und wurde vom linken Obersekretär (Sadaishi) verfasst. Es erkennt an, dass das Amt des Vorstehers (Inshu-shoku) des Butsumyō-in (auch Puseibutsu-in genannt) und das Ryōke-shiki (Lehensherrschaft) des Shōen Noyakura in der Provinz Settsu von Raiyo an seinen Schüler, den Priester Shōyo, übertragen wurden.
Der Große Staatsrat (Dajōkan) hat die Meister-Schüler-Nachfolge (shishi-sōden) im Butsumyō-in anerkannt. Der linke Obersekretär, Otsuki Akihira, hat dies dokumentiert.
Das Dokument bestätigt offiziell die rechtmäßige Übertragung der Position des Abts (Inshu) des Tempels Puseibutsu-in (auch Butsumyō-in genannt) und des dazugehörigen Landguts (Shōen) Noyakura in der Provinz Settsu. Die Übertragung erfolgte von dem Priester Raiyo auf seinen Schüler Shōyo, basierend auf früheren Schenkungsurkunden (Fuzoku-jō). Shōyo hatte dies in einer Petition an den Hof beantragt, um zukünftige Streitigkeiten über die Nachfolge auszuschließen. Der kaiserliche Hof, vertreten durch hochrangige Beamte wie Fujiwara no Toshimitsu und Fujiwara no Toshisada, hat dem Antrag stattgegeben. Das Dokument wurde am 21. Tag des 8. Monats im Jahr Shōō 5 (1292) vom linken Obersekretär Otsuki Sukune (Akihira) als offizielle Aufzeichnung unterzeichnet.
正応五年(一二九二)八月二十一日
『普成仏院文書』第二巻
H-743-404-2-2
34.0×110.7cm
(『中世の古文書』図録4)
「宣旨」は、朝廷などの官僚機構で上司の命令を受けた記録であり、受信者の「奉(うけたまわる)」という文言で結ばれ、充所を欠く。 本来はこれを元に正式な文書が作られるのだが、中世にはそれを省いて宣旨自体を受益者に渡すようになり、実質的な下命文書として機能した。 この文書は、太政官の弁官局において、天皇の意を受けた担当公卿からの命令(宣)を左中弁が伝え、左大史が作成した「弁官宣旨」と呼ばれる物で、仏名院(普成仏院)の院主職と摂津国野鞍荘の領家職について、頼誉から弟子の守誉へ譲渡された事を認めている。
応任師資附属状、永断後代異論、令 法務権大僧都守誉全相承、仏名院 院主職并房舎敷地聖教寺領摂津 国野鞍庄等事 右、得彼守誉今月廿日奏状称、件仏名院普 成仏院是也者、平治草創以降、為代代御願寺、 奉修長日御祈祷道場也、其趣粗見建長院 庁御下文歟、於院主職者、円遍法印相伝之所帯 也、宝治元年譲与弟子頼誉僧正、弘安三年 頼誉僧正譲弟子守誉師資附属事、無依違、 房舎敷地聖教寺領等悉以管領者也、而雖 無当時之窂籠、為全向後之相承、申請鳳綸、 令備亀鏡者、承前之流例也、随則先師僧正之 時、預庁符守誉譲得之後、賜院宣畢、任代代 之芳躅、蒙天裁之條、旁以不可有予議者歟、 然者、件院主職并房舎敷地聖教寺領野鞍 庄等、早任累代附属状、被下宣旨、永断後代 異論、欲全師資相承、望請天裁、任申請被宣下 者、宝祚弥久、奉祈延長、無疆之御願練若国 基、可期慈尊三会之暁月者、左中弁藤原 朝臣俊光伝宣、権中納言藤原朝臣俊定 宣奉 勅、依請者、 正応五年八月廿一日修理東大寺大仏長官左大史少槻宿禰(花押)奉
仏名院で行われた師資相伝を太政官が了承しました。 その旨を左大史小槻顕衡が記録します。
応に師資の附属状に任せ、永く後代の異論を絶ち、 法務権大僧都守誉に全く相承せしむべき、仏名院 院主職并びに房舎敷地・聖教寺領摂津 国野鞍庄等の事 右、彼の守誉今月廿日の奏状を得るに称く、件の仏名院、普 成仏院是也、者、平治の草創以降、代代御願寺として、 長日の御祈祷を修し奉る道場也、其の趣、粗建長院 庁の御下文に見ゆる歟、院主職に於いては、円遍法印相伝の所帯 也、宝治元年、弟子頼誉僧正に譲与し、弘安三年 頼誉僧正弟子守誉に譲る師資附属の事、違い無きに依り、 房舎敷地・聖教寺領等、悉く以って管領する者也、而るに、 当時之窂籠無しと雖ども、向後之相承を全うせんが為め、鳳綸を申し請い、 亀鏡に備えせしむるは承前の流例也、則ち先師僧正の 時に随い、庁符に預り、守誉に譲得の後、院宣を賜わり畢、代代 芳躅に任せ、天裁を蒙るの条、旁以って予議有べからざる者歟、 然れば、件の院主職并びに房舎敷地・聖教寺領野鞍 庄等、早く累代の附属状に任せ、宣旨を下され、永く後代の 異論を断ち、師資相承を全うせんと欲す、天裁を望み請い、申請に任せて宣下せられば、宝祚いよいよ久しく、延長を祈り奉り、無疆の御願、練若の国 基、慈尊三会の暁月を期すべし、者、左中弁藤原 朝臣俊光宣を伝う、権中納言藤原朝臣俊定 宣す、勅を奉り、請いに依れ、者、 正応五年八月廿一日修理東大寺大仏長官左大史少槻宿禰(花押)奉