Kanji sind japanische Schriftzeichen chinesischen Ursprungs, die in vielen Fällen stark verändert wurden, um
die japanische Sprache wiederzugeben. Kanji waren ursprünglich wie die ägyptischen Hieroglyphen Bildzeichen oder
Ideogramme. Sie kamen ab dem vierten Jahrhundert über Korea aus China nach Japan und haben sich über die Jahrhunderte
hinweg verändert, um besser zur sehr unterschiedlichen japanischen Sprache zu passen.
Kokuji 国字
Die Schriftzeichen, die ausschließlich in Japan erschaffen wurden, heißen Kokuji ("Nationale Schriftzeichen")
bzw. wasei kanji ("Japanische Schriftzeichen") und sind Teil des japanischen Kanji-Schriftsystems.
Hiragana 平仮名
Hiragana ist eine japanische Silbenschrift (genauer Morenschrift), neben Kanji und Katakana eine der drei
Schriften der japanischen Sprache. Jedes Hiragana-Zeichen steht als Syllabogramm entweder für einen Vokal oder
für einen Konsonanten mit folgendem Vokal, mit der Ausnahme des später hinzugefügten Zeichens
ん, das einen Nasallaut repräsentiert.
Hiragana wurde früher auch 女手
oder "Frauenhand" genannt, was auf die begeisterte Nutzung durch Dichterinnen in der Heian-Zeit hinweist. Heute
wird Hiragana zusammen mit Kanji verwendet, um den Großteil der japanischen Sprache zu schreiben. Substantive
sowie die Wortstämme von Verben und Adjektiven werden mit Kanji geschrieben, während Endungen, die z.B. Zeitform
oder Geschlecht anzeigen, in Hiragana erscheinen. Außerdem wird Hiragana häufig als Furigana verwendet und dient
zur Schreibung grammatikalischer Partikel. Im Gegensatz dazu wird Katakana heute ausschließlich zur Wiedergabe
nicht-japanischer Wörter und Namen genutzt.
Katakana 片仮名
Bei den Katakana handelt es sich um eine Silbenschrift (genauer Morenschrift) der japanischen Sprache. Sie ist
die zweite japanische Morenschrift neben den Hiragana. Jedes Zeichen steht für eine Silbe (nicht für einen
einzelnen Buchstaben), und die Zeichen selbst tragen keine Bedeutung - sie stellen lediglich einen Laut dar.
Katakana wird zur Wiedergabe von aus anderen Sprachen entlehnten Wörtern und Namen verwendet und ist die
Standardschrift für die Schreibung nicht-japanischer Namen im Japanischen.
Jedes Katakana-Zeichen ist eine vereinfachte Form oder ein Teil eines Kanji-Zeichens. Die Erfindung des Katakana
wird dem Mönch und Gelehrten Kibi no Makibi (693–755 n. Chr.) zugeschrieben. Es war das erste entwickelte
Silbensystem. Ursprünglich wurde es als Aussprachehilfe für buddhistische Schriften verwendet. Später nutzte man
Katakana, um grammatikalische und flektierte Bestandteile zu schreiben. Heute dient Katakana zur Schreibung
fremdsprachlicher Wörter, Namen und Fachbegriffe im Japanischen.
Yojijukugo 四字熟語
Yojijukugo sind japanische Redewendungen, die aus 4 Kanji bestehen. Der Ursprung dieser Art von Redewendungen
liegt in China, wo es ebenfalls derartige Kompositionen aus 4 Schriftzeichen gibt, die unter chengyu bekannt
sind.
Das Wort yojijukugo besteht aus folgenden Schriftzeichen:
四 = vier
字 = Schriftzeichen
熟 = Reife
語 = Sprache, Wort
Kasure 掠れ
Kasure ist eine Strichtechnik, bei der es so aussieht, als würde dem Pinsel die Tinte ausgehen. In
diesen Strichen steckt viel Bewegung, und man kann die feinen Farbabstufungen der Tusche erkennen.
Kun’yomi 訓読み
Kun’yomi (japanische Lesung) bezeichnet eine Kanji-Lesung, bei der das ursprüngliche japanische Wort
verwendet wird. Als die chinesischen Schriftzeichen ins Japanische übernommen wurden, wurde manchmal
die chinesische Aussprache übernommen und daraus ein neues Wort gebildet. In anderen Fällen las man
das Kanji mit dem ursprünglichen japanischen Wort.
Ein häufiges Beispiel ist das Kanji 山, das die Kun’yomi »yama«
und die On’yomi »san« hat. Daher hört man den Fuji-Berg sowohl als Fujiyama als auch
Fujisan - beide Lesungen für 富士山 sind korrekt.
On’yomi 音読み
On’yomi (chinesische Lesung): Als chinesische Schriftzeichen zur Wiedergabe der japanischen Sprache
übernommen wurden, wurde manchmal die ursprüngliche chinesische Aussprache verwendet. Da diese Übernahme
über Jahrhunderte hinweg und aus unterschiedlichen Regionen Chinas erfolgte, kann ein einzelnes Kanji
mehrere verschiedene On’yomi haben – je nachdem, wann und aus welcher Region Chinas das Wort übernommen
wurde. Im Gegensatz dazu stehen Kun’yomi, also Wörter, die die ursprüngliche japanische Aussprache
beibehalten.
Romaji ローマ字
Romaji ist ein System, um Japanisch mit lateinischen Buchstaben zu schreiben. Romaji bedeutet "römische Zeichen"
und wird ローマ字 geschrieben ローマ
bedeutet "Rom", 字 bedeutet "Zeichen".
Es gibt zwei anerkannte Systeme: 1) Kunrei-shiki und 2) Hepburn-System. Kurz gesagt: Im Kunrei-shiki würde "Fuji"
als huzi geschrieben, während im heute gebräuchlichen Hepburn-System "fuji" geschrieben wird. Romaji kennt keine
Großbuchstaben. Hiragana, Katakana und Kanji kennen keine Großschreibung, daher existieren Großbuchstaben
auch nicht im Romaji. Lange Vokale werden oft mit Überstrich, z.B. "ō" für "oo" geschrieben.
Shihan 師範
Shihan (Meister) – Die Welt der japanischen Kalligraphie besitzt ein Rangsystem ähnlich dem der
Kampfkünste. Die Einstiegsstufe ist der 10. Kyu, wobei der 1. Kyu der höchste Kyu-Rang ist. Danach folgt
der Shodan, was dem ersten schwarzen Gürtel in der Kampfkunst entspricht. Anders als bei vielen
Kampfkünsten kann der Titel Shihan jedoch erst nach Erreichen und Bestehen des 10. Dan verliehen werden
- dem höchsten Dan-Rang.
In der japanischen Kalligraphie ist der Rang Shihan selten und angesehen. Zu den Privilegien dieses
Rangs gehört das Recht, eine eigene Schule zu eröffnen und einen eigenen Kalligraphiestil zu lehren.
Shikishi 色紙
Shikishi ist japanisches Papier, das auf einen dicken Karton mit Goldrand aufgezogen wird. Shikishi gibt
es in vielen verschiedenen Größen. Die Standardgröße beträgt 24cm × 27cm mit einer Dicke von etwa 3mm.
Eine weitere gängige Größe ist das Mini-Shikishi mit ca. 10cm × 14cm.
Shikishi-Papier wird sowohl für kalligraphische Werke als auch für Tuschmalereien verwendet.
Die vordere Seite ist ähnlich wie Gasenshi Papier, die hintere Seite ist oft mit Silber- oder Goldpulver
bestreut.
Kana 仮名
Kana bezeichnet sowohl Katakana als auch Hiragana. Der Begriff Kana kann auch auf die alten Schriftsysteme
Man’yōgana und Hentaigana angewendet werden.
Gairaigo 外来語
Gairaigo bezeichnet ein japanisches Wort ausländischen Ursprungs. Heutzutage wird Katakana ausschließlich
zur Schreibung von Lehnwörtern oder fremdsprachigen Namen verwendet. Ein häufiges Beispiel ist das
japanische Wort für Brot: パン, das aus dem Französischen
stammt. Ein weiteres Beispiel ist チェフ, was "Chef"
bedeutet und aus dem Französischen bzw. Englischen übernommen wurde.
Furigana 振り仮名
Furigana sind kleine phonetische Zeichen, meist Hiragana, die neben den Kanji geschrieben werden,
um deren korrekte Lesung anzugeben. Furigana werden bei schwer lesbaren Wörtern oder Namen verwendet
und in Kinderbüchern eingesetzt, um den Kindern das Lesen der Kanji beizubringen.
Wird der Text vertikal geschrieben, erscheinen die Furigana rechts vom Kanji. Bei horizontaler
Schreibweise stehen die Furigana über dem Kanji.
Hentaigana 変体仮名
Hentaigana ist eine Gruppe phonetischer Silbenschriften, die auf Kanji und einer frühen Form des Hiragana
basieren. Hiragana wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts standardisiert. Die Vorformen des modernen Hiragana
bestehen aus einer Mischung von Kanji und Hiragana, mit denen bestimmte Wörter und grammatikalische Elemente
phonetisch wiedergegeben wurden.
Shikishi-Tate 色紙立て
Kleiner Ständer zum aufrechten Präsentieren von Shikishi auf einem Tisch oder Altar.
(siehe: Shikishi Support (3D-Druck)
Tanzaku-kake 短冊掛け
Rahmen bzw. Leiste, in die man Tanzaku einhängt oder steckt.
Kigo 季語 (Jahreszeitenwort)
Ein festgelegtes Wort oder Ausdruck, der in der japanischen Dichtung – vor allem im Haiku – eindeutig eine Jahreszeit signalisiert.
Das Kigo verankert das Gedicht zeitlich, kulturell und atmosphärisch, ohne die Jahreszeit explizit zu benennen.
(siehe: Kigo 季語)
Tanzaku 短冊
Schmale, längliche Papier- oder Kartonstreifen, die zum Schreiben kurzer Texte verwendet werden.
Typische Inhalte: Gedichte (Haiku, Tanka), Wünsche, Widmungen, kalligrafische Übungen.
Der Name bedeutet wörtlich „kurzer Zettel / kurzer Streifen“, was sich auf die Form bezieht, nicht auf den Inhalt.
Form und Material:
Übliche Größe: etwa 36 cm × 7–8 cm (es existieren regionale und moderne Varianten),
Material: traditionell Washi (japanisches Papier), heute auch Karton,
oft oben mit Loch oder Faden zum Aufhängen.
Eine besondere Variante für für Kalligrafie, Malerei ist der 短冊 金縁, ein weißer Papierstreifen
mit Goldrand verstärkt mit Karton mit einer Größe von 6 x 36 cm.
Abb.: Tanzaku mit Goldrand 短冊 金縁
Kulturelle Verwendung:
zentral beim Tanabata-Fest, wo Wünsche auf Tanzaku geschrieben und an Bambus gehängt werden,
in der Kalligraphie als Übungs- und Präsentationsformat,
historisch auch als Beschriftungsstreifen für Gedichtsammlungen oder Geschenke.
Tanka 短歌
Eine klassische japanische Gedichtform mit 31 Moren in der festen Struktur 5–7–5–7–7.
Tanka sind älter als Haiku und thematisch offen: Natur, Liebe, Vergänglichkeit, persönliche Empfindungen. Anders
als Haiku brauchen sie keinen Jahreszeitenbezug und kein Schnittwort. Historisch zentral in der höfischen
Literatur (z.B. Man’yōshū).
Haiku 俳句
Eine extrem verdichtete Gedichtform mit 17 Moren in der Struktur 5–7–5. Zwingende Merkmale sind:
ein Kigo (Jahreszeitenwort),
ein Kireji (Schnittwort bzw. gedanklicher Bruch). Inhaltlich fokussiert auf einen konkreten Moment, meist
Naturbeobachtung, ohne Erklärung oder Interpretation. Entstand aus der Eröffnungsstrophe des Kettengedichts
(Renga).
Tanabata-Fest 七夕祭り
Ein traditionelles japanisches Fest am 7. Tag des 7. Monats (regional auch später gefeiert).
Es basiert auf einer chinesischen Legende von Orihime und Hikoboshi (Weberin und Rinderhirte), die nur an diesem
Tag über die Milchstraße hinweg zusammentreffen dürfen.
Zentraler Brauch: Wünsche und Gedichte werden auf Tanzaku geschrieben und an Bambuszweige gehängt. Das Fest
verbindet Volksglauben, Sternenkult und literarische Praxis.
(siehe: Tanabata-Fest)
Renga 連歌
Ein traditionelles japanisches Kettengedicht, das kollektiv von mehreren Dichtern verfasst wird.
Es besteht aus abwechselnden Versen mit 5–7–5 und 7–7 Moren, die thematisch und assoziativ aufeinander
reagieren.
Strenge Regeln betreffen Themenabfolge, Wortwiederholungen, Jahreszeiten und Übergänge.
Renga war im Mittelalter eine hochangesehene Kunstform; aus seiner Eröffnungsstrophe (Hokku) entwickelte sich
später das Haiku.
Man’yōshū 万葉集
Die älteste erhaltene japanische Gedichtsammlung, kompiliert im 8. Jahrhundert (ca. 759).
Sie enthält rund 4.500 Gedichte, überwiegend Tanka, aber auch längere Formen (Chōka).
Besonderheiten:
Dichter aus allen Gesellschaftsschichten (Kaiser, Adel, Soldaten, Bauern),
thematisch breit: Natur, Liebe, Trauer, Politik, Reisen,
geschrieben im Man’yōgana, einer frühen Lautverwendung chinesischer Schriftzeichen.
Das Werk gilt als Fundament der klassischen japanischen Lyrik.
Rin 臨
Bezeichnet im Shodō das Schreiben „nach Vorlage“. Der Übende kopiert ein klassisches Werk möglichst
exakt, um Strichführung, Rhythmus, Proportionen und Geist des Originals zu verinnerlichen. Fundamentale
Lernmethode.
Rinsho 臨書
Konkrete Praxis des Rin. Systematisches Studium historischer Meisterwerke durch wiederholtes Kopieren.
Ziel ist nicht bloße Nachahmung, sondern das Verständnis der zugrunde liegenden Struktur und Ästhetik,
um sie später eigenständig anwenden zu können.
Rakkan 落款
Signatur- und Datumsvermerk eines Kalligrafen auf einem Werk, oft ergänzt durch einen Stempel. Dient der
Identifikation des Urhebers, der Einordnung in Zeit und Kontext und ist gestalterisch Teil der
Gesamtkomposition.
Hanko 判子
Allgemeiner Begriff für einen japanischen Namensstempel. In der Kalligrafie wird er meist in roter
Zinnoberpaste gedrückt und ersetzt oder ergänzt die handschriftliche Signatur.
Inkan 印鑑
Formeller, offizieller Namensstempel einer Person. Im Unterschied zum eher informellen Hanko rechtlich
relevant; im künstlerischen Kontext oft präziser Begriff für den persönlichen Siegelstempel des
Kalligrafen.
Shubun 朱文
Bezeichnet einen Positivschnitt eines Siegels. Die Schriftzeichen sind vertieft geschnitten und
erscheinen im Abdruck rot, der Hintergrund bleibt weiß. Shubun-Siegel wirken präsent und klar und werden
häufig für Namen oder kurze Signaturen verwendet.
Hakubun 白文
Negativschnitt eines Siegels. Die Zeichen bleiben erhaben und erscheinen im Abdruck weiß, der
Hintergrund ist rot. Hakubun wirkt ruhiger, schwerer und oft klassischer als Shubun.
Shokyō 書境
Bezeichnet den erreichten geistig-künstlerischen Zustand bzw. das Niveau eines Kalligrafen. Umfasst
Technik, Erfahrung, innere Haltung und Ausdruckskraft. Shokyō ist kein Rang, sondern eine qualitative
Beschreibung der Reife.
Tenarai 手習い
Traditionelle, elementare Übungspraxis durch wiederholtes Schreiben fester Formen und Zeichen (z.B.
einfacher Kanji oder Silbenreihen). Dient der Schulung von Hand, Auge und Disziplin und bildet die
Grundlage für jede spätere freie Arbeit.
Ki 気
Innere Energie oder Lebenskraft, die sich im Strich manifestiert. Ki ist nicht sichtbar, aber spürbar:
in Spannung, Rhythmus und Präsenz der Schrift.
Kūhaku 空白
Bewusst gestalteter Leerraum innerhalb und um die Schrift. Kūhaku ist aktiver Bestandteil der
Komposition und steht in Beziehung zu den geschriebenen Formen.
Fudehakobi 筆運び
Führung und Bewegung des Pinsels während des Schreibens, einschließlich Übergängen zwischen Strichen.
Bestimmt Fluss, Rhythmus und Lebendigkeit der Schrift.
Bokuseki 墨跡
Kalligrafische Werke, meist von Zen-Mönchen, die den geistigen Zustand des Schreibenden im Moment des
Entstehens widerspiegeln. Charakteristisch sind Spontaneität, Reduktion und Unmittelbarkeit.
Pinseltechniken 筆法
Tome 止め
Bewusstes Anhalten des Pinsels am Strichende. Sorgt für Klarheit und Stabilität, oft am Ende von horizontalen oder vertikalen Strichen.
Hane 跳ね
Federndes Abheben des Pinsels am Strichende oder an einer Richtungsänderung. Verleiht dem Strich Energie und Lebendigkeit.
Harai 払い
Auslaufender, verjüngender Strich mit allmählich nachlassendem Druck. Erzeugt Offenheit und Fluss.
Ten 点
Kurzer Punkt- oder Strichansatz, der als eigenständiger Strich wirkt. Wichtig für Zeichen wie 雨 oder 永.
Yoko 横
Horizontal geführter Strich. Erfordert gleichmäßigen Druck und ruhige Hand.
Tate 縦
Vertikaler Strich, der oft das strukturelle Rückgrat eines Zeichens bildet.
Hetsu 撇
Linker, abwärts geneigter Diagonalstrich, häufig mit leichtem Harai.
Natsu 捺
Rechter, abwärts geneigter Diagonalstrich mit stärkerem Gewicht und deutlicher Richtung.
Ore 折れ
Strich mit Knick oder Richtungswechsel innerhalb eines zusammenhängenden Strichs. Typisch für eckige Formen.
Kagi 鉤
Hakenförmiger Strichabschluss, der Tome und Hane kombiniert.
Hataku 波磔
Wellenförmig auslaufender Strich, rhythmisch gestaltet, oft in klassischen Schriftstilen wie Reisho.
Kihitsu 起筆
Anfang des Strichs, Ansatz des Pinsels. Bestimmt die Präzision und Wirkung des Strichs.
Sōhitsu 送筆
Führung des Pinsels während des Strichs. Entscheidet über Rhythmus und Gleichmäßigkeit.
Shūhitsu 収筆
Abschluss des Strichs, beeinflusst Spannung, Gewichtung und Balance des Zeichens.